Austausch der Landtagsabgeordneten und der SPD Kempenich Spessart mit der Firma WOLFCRAFT

Die Landtagsabgeordnete Susanne Müller, Frank Klapperich und Willi Schneider (beide OV SPD Spessart) trafen den Geschäftsführer von wolfcraft, Thomas Wolff, zu einem informierenden Gespräch. Dabei stand vor allem der Neubau der Verwaltung, aber auch eine Betriebsbesichtigung und weiterführende Fragen zur Veränderung von Arbeitsabläufen in Logistik oder Auswirkungen der Corona-Pandemie im Fokus.

Herr Wolff informierte seine Gäste über den Aufbau

des Betriebes, die Historie und die derzeitige Situation im Betrieb. Der Familienbetrieb mit Sitz in der Eifel gehört zu den Mitbegründern der deutschen Heimwerker-Branche. Das in zweiter Generation von den Brüdern Thomas und Reinhard Wolff geführte Familienunternehmen mit weltweit mehr als 650 Beschäftigten, von denen rund 300 im Brohltal und damit im Kreis Ahrweiler ihrer Arbeit nachgehen, ist auf Wachstum ausgerichtet. Im Juni war nun die Grundsteinlegung für das neue Verwaltungsgebäude. Corona führte hier zu einer zeitlichen Verzögerung.  

Thomas Wolff berichtet, dass wolfcraft von Anfang an darauf setzte, die MitarbeiterInnen zu MitunternehmerInnen zu machen, und sie damit auch an Zielsetzung, Umsetzung und  dem Erfolg zu beteiligen.

Betreffend der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gehört wolfcraft ebenfalls zu den Vorreitern in der Eifel. Seit 1995 gibt es einen Betriebskindergarten für die Kinder der Mitarbeiter sowie Kinder aus der Umgebung, was die Attraktivität dieses Arbeitgebers steigert. Um der hohen Nachfrage nachzukommen, wird der Kindergarten weiter ausgebaut. Mobiles Arbeiten, Homeoffice sowie Aus- und Weiterbildung sind nur einige Grundsteine in der Firma, welche ebenfalls die Attraktivität des Betriebes herausstellen.

Nach der Kurzvorstellung führte Thomas Wolff die Gäste durch den Betrieb. Die Gruppe bekam einen eindrucksvollen Überblick vom Betriebsgelände. So konnte der Kindergarten mit attraktivem Außengelände und der große Logistikbereich besichtigt werden. Auch hier wurde in den letzten Jahren umfangreich investiert und Thomas Wolff erklärte die Auswirkungen der Zunahme des Online-Handels für die Produktion von wolfcraft und die sich daraus resultierenden Änderungen im Vertrieb und in Logistik. Außerdem sprach Herr Wolff an, dass die zunehmende Bürokratisierung das unternehmerische Handeln erschwert.

Zum Abschluss dankten die BesucherInnen für den Rundgang und das informative Gespräch. Die Landtagsabgeordnete ist froh, dass wolfcraft mit seinen Innovationen und Ideen ein Ausfrufezeichen für den Wirtschaftsstandort Kempenich im Landkreis Ahrweiler setzt.

So erhielt wolfcraft beispielsweise auch einen Sonderpreis im Rahmen des Projektes „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ einen Sonderpreis „mobiles Arbeiten“ u. A.  durch das Wirtschaftsministerium RLP. „Das Home-Office, digitale Anforderungen oder die zunehmende Automatisierung in den Arbeitsabläufen wie auch das Ziel des nachhaltigen Wirtschaftens verändern viele Branchen, die Arbeit und den Alltag des Menschen in RLP. Erfolgreiche Transformation braucht einen breiten Dialog und zugleich klare politische Leitplanken.  wolfcraft zeigt eindrücklich, dass diese Transformation gelingen kann – hier spielt modernes mobiles Arbeiten sowie die Miteinbeziehung der MitarbeiterInnen eine maßgebliche Rolle“, so die Landtagsabgeordnete Müller.