Kultur und Kunst im Brohltal – Bereicherung für den Alltag Landtagsabgeordnete Susanne Müller, SPD trifft im Kunstpavillon Burgbrohl die künstlerische Leitung Karin Mein

15. März 2022

Susanne Müller (MdL) und Karin Meiner trafen sich zu einem Austausch über kulturelle Bildung im Kunstpavillon Burgbrohl. Dabei stellte Karin Meiner ihre Arbeit insgesamt vor und damit auch den Kunstpavillon: Ein Projekt für Kunst, die gesellschaftspolitische Wirkung entfalten kann. In dieses Projekt bringt Karin Meiner ihre jahrzehntelang gesammelte Erfahrung in der nationalen und internationalen Kunstszene ein, um als künstlerische Leiterin des AIM e.V.mit dem ArtLab und der KunstWerkstatt im Kunstpavillon Burgbrohl vielfache Entwicklungsprozesse in Gang zu setzen.

KünstlerInnen und Künstlergruppen werden hier eingeladen, um z. B. partizipative Kunstprojekte im ländlichen Raum durchführen, die die Dorfgemeinde und die weitere Umgebung aktiv einbeziehen. Damit kann jeder Mensch sich mit seinen kreativen Potentialen einbringen und Teil eines gemeinsamen künstlerischen Schaffensprozesses sein. Karin Meiner baut mit ihrer Arbeit Organisationsstrukturen auf, die Ort, Organisation, Vermittlung und Präsentation als gesamtes Resultat eines künstlerischen Werkes mit offenem Ausgang und vielen verschiedenen Perspektiven darauf darstellen.

Susanne Müller kennt die Künstlerin aus ihrer früheren Tätigkeit als Schulleitung und dem gemeinsamen Projekt „Jedem Kind seine Kunst.“ „Gerade die Corona-Pandemie hat uns schmerzlich bewusstgemacht, wie wichtig eine vielfältige Kulturszene für unsere Gesellschaft ist. Denn Kultur und künstlerisches Wirken – und damit meine ich auch das eigene künstlerische Wirken ist ein Ausdruck und ein Bedürfnis von jedem Menschen. Viele von uns haben gemerkt, wie sehr es fehlen kann, wenn wir nicht mehr zu Konzerten, Ausstellungen, ins Theater oder sozialen Treffen gehen können. Daher ist es unser Ziel, diesen kulturellen Reichtum zu bewahren und zu fördern und es einer breiten Gesellschaft zu ermöglichen, an Kultur teilzuhaben.

Dazu gehört – da sind sich Susanne Müller und Karin Meiner einig – auch die Miteinbeziehung von Schulen und anderen Institutionen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

Karin Meiner freut sich in diesem Bereich auch über mögliche MitstreiterInnen, die Lust haben, die jeweiligen Projekte mitzugestalten und zu unterstützen, z.B. Workshops im Bereich kreatives Gestalten anbieten oder in Form von Mithilfe bei den Ferienfreizeiten.

So sind im Moment zwei Künstlerinnen im Kunstpavillon zu Gast, die ein Projekt zum Pendeln im ländlichen Raum gestalten, Nadja Sühnel und Marleen Wolter. Dieses Projekt bezieht die Menschen in der Umgebung ein. Es wird mit den Pendlern gesprochen, mit ihnen mitgefahren und am Ende ausgewertet. Ein spannendes Unterfangen.

Meiner und Müller wissen: „Kunst und kreative Beschäftigung schaffen einen Zugang zur Seele und zur Psyche. Dies schafft Begegnung und offenbart Kreativität, die wir allen in diesen Zeiten so dringend benötigen.“