Landtagsabgeordnete Susanne Müller im Gespräch mit Stadtbürgermeister Björn Ingendahl

Pressemitteilung, 20. September 2021  

Innovation für die Rheinschiene

Am Montag trafen sich die SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller und der Stadtbürgermeister von Remagen Björn Ingendahl zu einem gemeinsamen Gespräch. Als neu gewählte Landtagsabgeordnete möchte Susanne Müller in einem guten Austausch mit den Bürgern/BürgerInnen sowie mit den Verantwortlichen vor Ort sein.

Ein zentraler Inhalt des Gespräches waren u. A. die Herausforderungen aber auch die Chancen, die sich durch die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal ergeben. Der Hochwasserschutz muss zentraler Bestandteil des Neu- und Wiederaufbaus sein und sollte – auch wenn der Aufbau schnell von statten gehen soll – nachhaltig sein und alle Aspekte bei der Erschließung von Bauland und der Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen etc. mitgedacht werden.

Hierbei kam man auf das Anliegen der Stadtverwaltung zu sprechen, mit anderen Kommunen in das LEADER-Programm in der Förderperiode 2023 – 2027 aufgenommen zu werden. Leader ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, mit dem seit 1991 modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden. Es sind vielfache Innovationspotentiale vorhanden, wenngleich die Begleitung und Umsetzung dieser Förderprogramme für die Verwaltung einen erheblichen Aufwand mit sich bringen wird.

Weiterhin wurde die Machbarkeitsstudie bezüglich einer möglichen Rhein-Querung zwischen Linz und Remagen thematisiert. Es werden gespannt die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie erwartet. Ingendahl berichtete von den Herausforderungen des Denkmalschutzes auf dem historischen Grund. Erste Bürger-Befragungen zeigen ein großes Interesse der BürgerInnen, diese Form der Querung als Fußgänger- oder Fahrradbrücke zu erreichen. Gerade unter dem Aspekt der Perspektiven für das von der Hochwasserkatastrophe so gebeutelte Ahrtal wäre eine mögliche Rheinquerung eine Erweiterung der touristischen Optionen für die Region, so die SPD- Landtagsabgeordnete. Hier ergäben sich Chancen für die künftigen Generationen den Tourismus mit dem Aspekt der Nachhaltigkeit und der Erschließung neuer Orte zu verbinden. Weiterhin ergäben sich, so ergänzte Ingendahl, z.B. für den Radtourismus zusätzliche Zuwachsoptionen. 

Weitere Themen waren das „Neue-Kita-Gesetz“ und die Gestaltungsmöglichkeiten in der Praxis als auch anstehende bauliche Veränderungen im Grundschul-Bereich.

Die SPD-Landtagsabgeordnete ist mit den Themen Bildung, Familie / Jugend / Integration und Verbraucherschutz sowie mit dem Themenfeld Gleichstellung/ Frauen betraut, so dass sich künftig sicherlich viele Anknüpfungspunkte für eine gemeinsame Arbeit in der Region mit der Stadt Remagen und mit anderen Kommunen ergeben.