Wiederaufbau und Prävention nach der Flutkatastrophe: Arbeitskreis Wissenschaft der SPD Landtagsfraktion im Austausch mit Experten der Hochschule Koblenz

Der Arbeitskreis Wissenschaft der SPD-Landtagsfraktion hat sich bei einem Besuch der Hochschule am RheinMoselCampus sowie am RheinAhrCampus in Remagen zur Frage
des Wiederaufbaus und der Prävention nach der Flutkatastrophe ausgetauscht.

Zu dem Gespräch in Remagen kam auch die lokale SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller hinzu.
 

Beim Treffen am RheinAhrCampus stand der wissenschaftliche Beitrag der Hochschule zum Wiederaufbau im Mittelpunkt. Prof. Dr. Dietrich Holz, Vizepräsident für Forschung der Hochschule Koblenz und Standortleiter des RheinAhrCampus, betonte, dass die Hochschule mit ihrer Expertise der Landesregierung beratend zur Verfügung stehe. Prof. Peter Thomé, Professor für Strategien ländlicher Räume, zeigte die Wichtigkeit einer Abstimmung der beteiligten Ebenen beim Wiederaufbau auf, um eine zukunftsfähige und klimagerechte Entwicklung steuern zu können. Prof. Dr. Lothar Kirschbauer, Experte für Siedlungswasserwirtschaft und Wasserbau, lenkte den Blick auf die Beteiligung der Hochschule Koblenz am beginnenden Forschungsprojekt „Impulse für Resilienz und Klimaanpassung – Klima-Anpassung, Hochwasser und Resilienz (KAHR)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
 
Die SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller nahm viele Anregungen aus dem Gespräch für die neu gegründete Enquete-Kommission mit. Susanne Müller ist Teil der neu gegründeten Enquete-Kommission, die am Mittwoch, den 27. Oktober 2021 ihre Arbeit aufgenommen hat. Unter dem Titel „Konsequenzen aus der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz: Erfolgreichen Katastrophenschutz gewährleisten, Klimawandel ernst nehmen und Vorsorgekonzepte weiterentwickeln“ (Kurzbezeichnung: „Zukunftsstrategien zur Katastrophenvorsorge“) sollen Empfehlungen für einen besseren Schutz vor und nach Unwetterkatastrophen sowie Anpassungen für den Klimawandel erarbeitet werden. „Es ist beeindruckend, welcher Wissensschatz an der Hochschule vorhanden ist. Auch in Kooperation mit den Sachverständigen der Enquete-Kommission wird es im Hinblick auf den Wiederaufbau für uns wichtig sein, diese Expertise einzuholen und in einem guten Dialog zu sein“, so Susanne Müller. „Die diskutierten Themen wie „Hochwasserschutz“, „Raumplanung“ und „hochwassergerechtes Bauen“ werden die Region noch über eine lange Zeit beschäftigen“, so die Landtagsabgeordnete.