„Wir lassen die Menschen nicht allein“: SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller setzt sich weiter für psychosoziale Unterstützung im Ahrtal ein

 

„Das Netzwerk ,Soforthilfe Psyche‘ leistet im Ahrtal ganz entscheidende Hilfe für die Flutopfer. Es ist beeindruckend, was dank des Engagements der Landestherapeutenkammer mit ihren Kolleginnen und Kollegen aufgebaut werden konnte, um diese essenzielle Unterstützung zu leisten“, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller. 

Bei Gesprächsrunden und Treffen informieren die Expertinnen und Experten beispielsweise Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, Betroffene und Fachkräfte über psychische Reaktionen und bieten Fortbildungen an. In dem Netzwerk sind rund 400 Personen aktiv, es soll noch bis in den September 2022 hinein vor Ort aktiv sein.

 

 

Bei einem Treffen von Mitgliedern der SPD-Landtagsfraktion (unter anderem Fraktionsvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler und der gesundheitspolitische Dr. Oliver Kusch) tauschte sich Susanne Müller mit Sabine Maur, Präsidentin der Landestherapeutenkammer (LPK), und Petra Regelin, Geschäftsführerin der LPK über das psychosoziale Beratungs- und Unterstützungsangebote im Ahrtal aus. Mittel- und langfristiges Ziel soll es sein, vor Ort niedrigschwellige Angebote der psychosozialen Versorgung und Beratung zu etablieren. Denn der Bedarf könnte in Zukunft steigen, wenn die akuten Herausforderungen der Schadensbeseitigung bewältigt sind und die Menschen ein wenig zur Ruhe kommen. „Gerade Familien, die vom Hochwasser betroffen sind, benötigen eine besondere Unterstützung, denn neben dem Neu- und Wiederaufbau müssen alltägliche Anforderungen des Arbeitslebens mit der neuen veränderten Lebenssituation verbunden werden. Niedrigschwellige Beratung und Unterstützung kann uns helfen, Menschen jeden Alters gesund zu halten und in schwieriger Zeit zu unterstützen“, sagte Müller.

Susanne Müller, die auch familienpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion ist, wird in den praktischen Fragen der mittel- und langfristigen psychosozialen Versorgung mit den relevanten Netzwerkpartnern im Kontakt bleiben und sich über die Bedarfe der Betroffenen austauschen. „Wir lassen die Menschen, die durch das katastrophale Flutereignis den Verlust eines Menschen betrauern oder in existentielle Not geraten sind, nicht allein“, sagte Müller. Durch die Hotlines können erste Kontakte zur Beratung hergestellt werden und gegebenenfalls Therapieplätze vermittelt werden. Neben den Soforthilfen und den Wiederaufbauhilfen, die seit dem 28. September beantragt werden können, können Hilfesuchende über Hotlines Beratung erhalten.

Hintergrund

Nähere Informationen zu der Beratung der LPK erhalten Sie unter www.sofortaktiv.de oder unter der Hotline zur psychosozialen Unterstützung (mit erfahrenen Psychologinnen und Psychologen): 0800 001 0 218 (aktuell täglich 8 – 20 Uhr, – Zeiten werden nach Bedarf angepasst, kostenfrei)